Oberschenkelstraffung

Eine Oberschenkelstraffung verschafft wieder eine knackige Figur

Glatte Oberschenkel, feste Haut und straffes Bindegewebe: Das versteht man gemeinhin unter einer “knackigen Figur”. Ein Streichholz, das an einem knackigen Oberschenkel zerdrückt wird, zerbricht ohne größere Eindrücke in der Haut zu hinterlassen, das Geräusch des brechenden Streichholz ist der Ursprung der Redewendung von der “knackigen Figur”. Die Haut federt sofort nach dem Streichholztest zurück in die Ausgangsposition.

Alter, schlechte Lebensführung und Vererbung: Ernste Gefahr für straffe Oberschenkel

Mit dem Alter verliert das Bindegewebe an Elastizität, die vormals straffe Haut am Oberschenkel hängt herab und bildet in extremen Fällen sogar überhängende Falten, wie man sie sonst an anderer Stelle vom männlichen Bierbauch kennt. Frauen mit erschlafften Oberschenkeln leiden meistens auch allgemein an Zellulitis, die sich nicht nur, aber auch am Oberschenkel zeigt. Eine Oberschenkelstraffung kann sowohl gegen die Folgen von Zellulitis als auch gegen überhängende Hautfalten angewandt werden.

Steckbrief – Oberschenkelstraffung – Beine straffen

Ziel des Eingriffes: Bei starker Hauterschlaffung am Oberschenkel, insbesondere an den Innenseiten, wird die überschüssige Haut längs spindelförmig entfernt. In manchen Fällen ist es sinnvoll eine quere Excision in der Po- und Schrittfalte bis in die Leistengegend halbmondförmig durchzuführen.

Behandlungsdauer: 1 bis 2 Stunden

Betäubung: Allgemeinnarkose

Ambulant oder stationär: Vorzugsweise stationär

Nach der Behandlung: Schwellung und Spannungsgefühl und leichter Wundschmerz für ein bis zwei Tage sind normal. Schwellungen auch an Unterschenkel und Knöchel sind normal, das Tragen einer Miederhose zur Kompression wird empfohlen. Die Narbe verläuft senkrecht an der Oberschenkelinnenseite leicht nach hinten versetzt oder in der Po, -Schritt-, Leistenfalte

Risiken: Breitere Narben und unregelmäßige Narbenbildung, Wundheilungsstörungen sind selten, aber möglich insbesondere bei Rauchern.

Erholungszeit: Die Fäden lösen sich von alleine auf und brauchen deshalb nicht gezogen werden. Leichtere Tätigkeiten können nach einer Woche durchgeführt werden, arbeitsfähig ist man nach etwa 2 Wochen, mit sportlichen Aktivitäten kann nach 4 Wochen begonnen werden.